Satzung des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes
(Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) e.V.
Landesgruppe Südbayern e.V.


 

§ 1

Name und Sitz

Der in das Vereinsregister des Amtsgerichts München einzutragende Verein führt den Namen:

Deutscher Braumeister- und Malzmeister-Bund (Technisch-wissenschaftliche Vereinigung)

- Landesgruppe Südbayern e.V. -und hat seinen Sitz in München.

 

§ 2

Aufgaben und Ziele

 2.1 Pflege des Meinungsaustausches über Fragen, die das Brauerei-und Mälzerei- sowie das alkoholfreie Getränke herstellende Gewerbe betreffen, die Mitglieder technisch-wissenschaftlich fördern, wie u. a. durch Abhaltung von fachwissenschaftlichen Tagungen und Vortragen.

 2.2 Enge Verbindung und Zusammenarbeit mit den Hoch- und Fachschulen, Instituten sowie allen Fachverbänden und Behörden.

 2.3 Wahrung der allgemeinen Berufsinteressen und Pflege der Kollegialität.

2.4 Ausbildung und Förderung des Nachwuchses.

2.5 Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist ausgeschlossen. Der Verein erzielt keine Gewinne. Die Erfüllung dieser gemeinnützigen Aufgaben ist seine allgemeine Zielsetzung.

 

§ 3

Mitgliedschaft

Mitglieder der Landesgruppe sind:

3.1 Ordentliche Mitglieder

Ordentliche Mitglieder können werden: Absolventen der brautechnischen und lebensmitteltechnischen Studiengänge der jeweiligen Fachbereiche der technischen Universitäten sowie Absolventen der Brauereifachschulen mit erfolgreichem Prü-fungsabschluß, technische Führungskräfte des Brau-, Malz- und alkoholfreien Getränke-Gewerbes.

3.2 Fördernde Mitglieder

Fördernde Mitglieder können werden: Brauereien, Mälzereien, Firmen verwandter Branchen (Brauerei-Zulieferfirmen) und Einzelpersonen. Sie können gleichzeitig ordentliche Mitglieder sein.

3.3 Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder können Persönlichkeiten werden, die sich besondere Verdienste um die Landesgruppe oder den Berufsstand erworben haben.

Ordentliche und fördernde Mitgliedschaft muß schriftlich beim Vorstand der Landesgruppe beantragt werden. Über Aufnahme entscheidet der Vorstand. Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft ist die Zugehörigkeit zum Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bund (Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) e. V. mit Sitz in Dortmund verbunden, vorbehaltlich der Zustimmung des Präsidiums des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes (Technisch-wissenschaftliche Vereinigung) e. V.

Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft erfolgt mit Mehrheitsbe­schluß des Vorstandes und des Beirates.

 

§ 4

Pflichten der Mitglieder

4.1 Die ordentlichen Mitglieder haben einen Jahresbeitrag an die Landesgruppe zu entrichten, der bis zum 15. Mai des laufenden Jahres überwiesen beziehungsweise eingezogen werden muß. Die Höhe des Beitrages wird durch Beschluß der Hauptversammlung festgesetzt. Fördernde Mitglieder zahlen einen Förderbeitrag. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

Adressenänderungen sind sofort der Geschäftsstelle mitzuteilen, Kosten durch Beitragsmahnungen sind voll zu erstatten.

 

§ 5

Rechte der Mitglieder

5.1 Die ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder haben Anrecht auf Teilnahme an den Einrichtungen und den Veranstaltungen der Landesgruppe, ferner Anspruch auf Rat durch die Organe der Landesgruppe in allen beruflichen Angelegenheiten, soweit diese zum Aufgabengebiet der Landesgruppe gehören. Sie haben das Recht der Antragstellung an den Vorstand und das Stimmrecht bei der Hauptversammlung.

5.2 Die Fördermitglieder haben das Recht auf Teilnahme an allen Veranstaltungen der Landesgruppe mit Ausnahme des offiziellen Teiles der Hauptversammlung.

 

§ 6

Förderungen

Die Landesgruppe fördert die technische und wissenschaftliche

Weiterbildung ihrer Mitglieder; über die jeweilige Förderungsmaßnahme entscheidet der Vorstand. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

 

§ 7

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschart erlischt:

1. durch schriftliche Austrittserklärung, die drei Monate vor Jahresende an die Geschäftsstelle abzugeben ist,

2. durch Ausschluß auf Beschluß des Vorstandes mit Zustimmung des Beirates mit einfacher Mehrheit, wenn

a) das Mitglied zwei aufeinanderfolgende Jahresbeiträge trotz Mahnung nicht bezahlt hat,

b) bei der Aufnahme wissentlich falsche Angaben gemacht wurden,

c) durch irgendwelche Tätigkeiten der Landesgruppe direkt oder ihrem Ansehen Schaden zugefügt wird,

d) dem Mitglied die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt werden.

Dem Mitglied muß in jedem Falle die Möglichkeit zur Rechtfertigung gegeben werden.

3. Durch Tod.

 

§ 8

Vorstand

Der Vorstand der Landesgruppe besteht aus vier Mitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender

stellvertr. Vorsitzender

Schriftführer (Geschäftsführer)

 Schatzmeister

 

§ 9

Wahl des Vorstandes

Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt, wobei die Wahl durch Zeichen erfolgt oder auf Mehrheitsbeschluß durch Stimmzettel.

Der Vorstand wird auf zwei Jahre gewählt und bleibt bis zum Amtsantritt des nächsten neu gewählten Vorstandes im Amt.

Wählbar sind alle ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder, die aktiv im DEUTSCHEN BRAUMEISTER- UND MALZMEISTER-BUND e. V. tätig sind. Der Vorstand kann wiedergewählt werden.

 

§ 10

Aufgaben des Vorstandes

10.1 Vorsitzender

Er leitet die Landesgruppe, beruft und leitet die Hauptversamm­lung, die Vorstands- und Beiratssitzungen und setzt die Tages­ordnung fest.

Als beratendes Mitglied kann er allen Sitzungen der Aus­schüsse beiwohnen, die zu besonderen Arbeiten ernannt sind, und muß daher rechtzeitig informiert werden. Der Vorsitzende hat gleichzeitig die Interessen der Mitglieder der Landesgruppe im Gesamtvorstard des DEUTSCHEN BRAUMEISTER- UND MALZMEISTER-BUNDES e. V. wahrzunehmen. Er verhandelt mit den zuständigen Arbeitgeberverbänden über die Gehaltsempfehlungssätze

Im Verhinderungsfalle des Vorsitzenden erfolgt die Übernahme der Aufgaben in folgender Reihenfolge:

stellvertr. Vorsitzender, Schriftführer, Schatzmeister.

10.2 Stellvertr. Vorsitzender

Er ist Vertreter des Vorsitzenden und unterstützt diesen in allen Belangen bei seiner Arbeit.

10.3 Schriftführer (Geschäftsführer)

Er führt die laufenden Geschäfte, ist verantwortlich für den laufenden Schriftverkehr und die Statistiken und hat bei allen Veranstaltungen der Landesgruppe und Sitzungen des Vorstandes und Beirates Protokoll zu führen.

10.4 Schatzmeister

Er erledigt die Kassen- und Bankgeschäfte in Eigenverantwortung. Im Verhinderungsfalle des Schatzmeisters sind zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam zeichnungsberechtigt.

 

§ 11

Geschäftsführung

Der Verein wird durch den Vorsitzenden einzeln vertreten, im übrigen durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam. Der Vorstand beschließt durch einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Über alle Sitzungen des Vorstandes ist Protokoll zu führen, das jeweils bei der nächsten Sitzung zu verlesen und zu genehmigen ist. Der Vorstand kann die Erledigung von Verwaltungsaufgaben an Hilfskräfte übertragen. Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

 

§ 12

Beirat

12.1 Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in allen die Landesgruppe betreffenden Fragen zu beraten und zu unterstützen.

Der Beirat besteht aus bis zu sechs Mitgliedern der Landesgruppe. Die Mitglieder des Beirates werden in der Hauptversammlung durch einfache Stimmenmehrheit gewählt, wobei die Wahl durch Zeichen erfolgt oder auf Mehrheitsbeschluß durch Stimmzettel.

Der Beirat wird auf zwei Jahre gewählt. Die Amtsperiode endet jeweils mit der nächsten ordentlichen Hauptversammlung.

Die Mitglieder des Beirats führen ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

 

§ 13

Hauptversammlung

13.1 Die ordentliche Hauptversammlung findet alle zwei Jahre statt. Die Einladung mit Tagesordnung dazu hat schriftlich mindestens vier Wochen vorher an letzt bekanntgewordene Anschrift zu erfolgen.

Anträge zur Hauptversammlung müssen 14 Tage vorher dem Vorstand schriftlich eingereicht werden. Sie werden in der Hauptversammlung zur Diskussion und Abstimmung vorgetragen. Die Entscheidung darüber erfolgt mit einfacher Mehrheit, sofern die Satzung keine andere Mehrheit vorschreibt.

13.2 Eine außerordentliche Hauptversammlung kann vom Vorstand jederzeit einberufen werden.

Sie muß innerhalb von sechs Wochen einberufen werden, wenn 20 % der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe der Beratungspunkte beantragen.

13.3 Unabänderliche Tagesordnungspunkte der Hauptversammlung sind:

- Bericht des Vorstandes über die abgelaufene Amtsperiode,

- Entlastung des Vorstandes,

- Wahl des Vorstandes, Beirats und Kassenprüfer,

- Verschiedenes

13.4 Beschlußfähigkeit der Hauptversammlung: Jede ordentliche und außerordentliche Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig.

13.5 Die stimmberechtigten Mitglieder üben ihr Stimmrecht persönlich aus.

Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder, wenn die Satzung keine andere Mehrheit vorschreibt. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.

13.6 Über jede ordentliche und außerordentliche Hauptversammlung sind Anwesenheitslisten und Protokolle vom Schriftführer aufzunehmen.

 13.7 Die Ankündigung (nicht Einladung) von ordentlichen und außerordentlichen Hauptversammlungen sowie anderen Veranstaltungen, Tagungen und Vortragsreihen erfolgt durch die Fachpresse.

 

§ 14

Satzungsänderungen

Anträge, welche Satzungsänderungen betreffen, müssen von einem Drittel der Mitglieder unterschrieben sein und müssen drei Wochen vor der einzuberufenden Hauptversammlung beim Vorstand eingebracht sein. Eine Woche vor der Hauptversammlung müssen diese Anträge allen stimmberechtigten Mitgliedern im Wortlaut bekanntgegeben werden. Für die Annahme ist Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder notwendig.

 

§ 15

Kassenprüfung

Zur Prüfung der Kasse werden von der Hauptversammlung zwei Mitglieder als Kassenprüfer mit einfacher Mehrheit gewählt. Über das Prüfungsergebnis erstatten sie dem Vorstand und der Hauptversammlung Bericht.

 

§ 16

Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder bei einer außerordentlichen Hauptversammlung beschlossen werden, wenn entweder die Auflösung des Vereins in der Einladung zu einer Hauptversammlung als Tagesordnungspunkt mitgeteilt ist, oder wenn der hierauf gerichtete Antrag in analoger Anwendung von § 14 der Satzung eingebracht wurde. Das Vermögen des Vereins fällt der Sterbekasse des DEUTSCHEN BRAUMEISTER- UND MALZMEISTER-BUNDES e.V. zu.

 

$17

Inkrafttreten der Satzung

 17.1 Vorstehende Satzung tritt mit dem Tag ihrer Genehmigung durch die Hauptversammlung in Kraft.

München, den 14. Oktober 1988